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*** Der kleine Drache Kokosnuss: Auf in den Dschungel ***


dkdk kritik
 
Autor: Max Wrede
      
Über eine Million Kinobesucher konnte das erste Leinwandabenteuer mit dem kleinen Drachen und seinen Freunden im Jahr 2014 begeistern. Darum wurde jetzt ein zweiter Teil produziert. Aber kann das für heutige Verhältnisse eher rudimentär animierte Leinwandabenteuer auch diesmal beim Publikum punkten?
 
Auf ins Sommerlager!
 
Die Freude bei Kokosnuss und Oscar ist groß! Denn es geht gemeinsam mit den Eltern ins Ferienlager! Junge Feuerdrachen und Fressdrachen treten gemeinsam eine Schiffsfahrt zu den Dschungelinseln an, um so den Teamgeist unter den beiden Drachenspezies zu stärken.
 
Und weil deshalb ihre beste Freundin Mathilda, das Stachelschwein, nicht mitdarf, beschließen die Freunde, sie in einer Kiste aufs Schiff zu schmuggeln. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung. Denn unterwegs begegnet ihnen ein Seemonster, sowie Wasserdrachen. Ob das gut geht?
 
 
Back tot he roots
 
In über 25 erschienen Büchern haben die Abenteuer des kleinen Drachen von Autor Ingo Siegner mittlerweile die Herzen der Fans erobert. Deshalb lies eine Kinoadaption nicht lange auf sich warten. Und die kam 2014 auch. Allerdings anders, als der verwöhnte Kinobesucher das schon zu damaliger Zeit gewohnt war. Denn anders als bei der Konkurrenz waren die Animationen eher rudimentär angelegt. Trotzdem hat der erste Teil es geschafft, mit Charme und einer guten Story über eine Million Kinobesucher zu begeistern.
 
Deshalb stand außer Frage, dass es eine Fortsetzung geben wird. Und auch dabei ist man dem bewährten Stil treu geblieben. Einfach animiert, eine Story mit Herz und kindgerecht umgesetzt mit langsamen Schnitten. Eine wahre Wohltat in der heute teilweise zu hektischen Filmwelt. Außerdem wurde erneut darauf geachtet, die Charaktere wie in den Kinderbüchern aussehen zu lassen.
 
Einen Animationsfilm im Disney-Stil darf man hier also nicht erwarten. Der jungen Zielgruppe und den Fans wird dies aber egal sein.
 
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Cata braka alu chacka?
 
Im Dschungel hat man sich dieses Mal vorwiegend auf die Interaktion der drei Freunde konzentriert. Deren Elternteile sind zwar mit auf der Reise, erfüllen allerdings größtenteils nur ihre Aufsichtspflicht. Nur dem im kölscher Dialekt sprechenden Koch hat man ein paar cholerische Dialogzeilen mehr gegönnt. Irgendein Erwachsener muss schliesslich auch in der Wildnis für Recht und Ordnung sorgen.
 
Im Dschungel geht es aber vorrangig um die Annäherung zweier komplett unterschiedlicher Kulturen. Und das über den Nachwuchs der Drachen. Den Kindern wird dabei sogar noch eine Message mit auf den Weg gegeben. Nämlich die, dass alle Lebewesen, egal welcher Hautfarbe oder Sprache auf der Erde gleich sind. Und man gemeinsam mehr erreichen kann. Die Filmemacher haben es allerdings verstanden diese dem Zielpublikum so zu übermitteln, dass es nicht wie aus einem Lehrbuch klingt. So darf beispielsweise das gutmütige Seemonster österreichisch sprechen und die Verbindung zu den Wasserdrachen wird über den mit blauer Hautfarbe gleichaltrigen Woki und seinen Großvater zu den Reisenden aufgebaut.
 
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Sing a Song
 
Bei den Sprechrollen für die Charaktere hat man ebenfalls auf die Riege des ersten Teils zurückgegriffen. So dürfen wir uns erneut auf Max von der Gröben als Kokosnuss, Carolin Kebekus als Mathilda und Dustin Semmelrogge als Oscar freuen.
 
Und die machen wieder einen großartigen Job. Max von der Gröben durfte diesmal sogar zeigen, dass er auch singen kann. Da wird das erste Album mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen.
 
Fazit
 
Wer hier einen Film mit Animationen im Disney – Stil erwartet, wird enttäuscht werden. Die Fans des kleinen Drachens und auch alle Kinder bis 6 Jahren die es noch nicht sind werden aber garantiert ihre wahre Freude haben. Und die Eltern. Denn weil auf zielgruppengerechte Umsetzung ohne Aufreger geachtet wurde, können auch sie endlich einmal einen entspannten Kinobesuch mit ihren Kleinen genießen.
 
 
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