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***Star Wars: Das Erwachen der Macht***

sw7 kritik
 
Autor: Tobias Sasse
 
10 Jahre musste sich die Welt seit dem letzten Star Wars-Film gedulden und endlich ist es soweit: J.J. Abrams präsentiert seine Version der Sternensaga. Hierfür hat er sich die beliebten Darsteller der ursprünglichen Trilogie dazu geholt und erzählt, wie es mit Luke, Lea, Han und vielen anderen nach ihrem Sieg über das Imperium weitergeht.
 
30 Jahre nach den Ereignissen rund um Luke Skywalker, Lea Organa und Han Solo herrscht immer noch Krieg im Universum. Eine Nachfolgeformation des Imperiums, genannt „First Order“ macht Jagd auf die Resistance (ehemals Rebellion). Um der Galaxie wieder das Gleichgewicht zu schenken, wird der im Exil lebende Luke Skywalker gesucht, doch nur eine Karte im Inneren eines kleinen Droiden kann den Weg zeigen.
 
Dieser wird jedoch erbarmungslos vom First Order verfolgt, doch gerät er glücklicherweise in die Hände der sympathischen Rey und des desertierten Stormtrooper Finn, die nun gemeinsam versuchen ihn zurück zur Resistance zu bringen.
 
 
Wiedersehen mit alten Bekannten
 
Als das vertraute „A long time ago in a galaxy far far away“ auf der Leinwand erscheint, stellt sich ein wohliges Gefühl ein, wie als würde man nach langer Zeit wieder Hause kommen. Und das schöne in diesem Fall: Es ist hier so, wie man es in Erinnerung hatte, nur moderner! Die Trailer hatten ja ein gewisses „Back to the Roots“-Versprechen schon abgegeben und in der Tat: J.J. Abrams Star Wars – Das Erwachen der Macht steht ganz im Zeichen der ursprüngliche Trilogie von 1977-83 und man möchte Herrn Abrams auf Knien dafür danken.
 
Keine Handelsföderation, keine komplett digitalen und futuristischen Welten und keine unerträglichen Dialoge der Episoden 1-3! Hier wurde schlichtweg alles richtig gemacht! Mit viel Liebe zum Detail spielt der Film immer wieder an die Episoden 4-6 an und es ist einfach eine helle Freude. Man kann den Druck, den ein Regisseur haben muss, wenn er so ein beispielloses filmisches Erbe antritt, in keiner Weise ermessen. Ist diese Aufgabe überhaupt zu lösen?
 
Abrams beweist sehr eindrucksvoll nicht nur dass es geht, sondern auch wie! Er wusste genau, was das Publikum erwartet, sich wünscht und worüber es sich freuen würde und alles das ist da! Die vertrauten Schauspieler füllen ihre Rollen wieder großartig aus, auch wenn Prinzessin Lea es nicht ganz gelingen mag, gegen einen wunderbar kauzigen Han Solo anzuspielen, aber wer könnte das schon? Die Gags zünden ausnahmslos! Und das sogar so gut, dass man sich wünschte, manche Komödie würde sich von Star Wars noch eine Scheibe abschneiden. Oft sind es nur ganz kurze prägnante Sätze, die im richtigen Moment eine große Wirkung erzielen.
 
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Guter Job, Herr Abrams!
 
Aber nicht nur altes und vertrautes gibt es! Abrams stellt uns auch neue Figuren vor, die maßgeblich die Handlung der ganz neuen Trilogie tragen sollen: Rey, ein technisch versiertes Mädchen, das man schnell ins Herz schließt. Finn, ein desertierter Stormtrooper, der eigentlich nur weg will von dem ganzen Geschehen, der aufgrund seiner leicht unbeholfenen Art, großer Lacher- und Sympathieträger ist.
 
Darin wird er allerdings von dem neuen kleinen Droiden BB-8 noch übertroffen, der sehr liebevoll von seiner Gestik und Verhaltensweisen an einen Hund angelegt ist, den man einfach nur gernhaben muss! Natürlich gibt es auch einen neuen Bösewicht namens Kylo Ren. Sowas hat das Star Wars Universum noch nicht gesehen! Bislang war man gewohnt, dass die Helden erst mit ihren Kräften klarkommen müssen, um gegen das mächtige Böse anzukommen.
 
Doch Kylo Ren ist selbst nun unsicher, impulsiv, jähzornig, unreif… Ein pubertierender Bösewicht! Das mag vielleicht lächerlich klingen, ist es aber absolut nicht und bringt frischen Wind in die Personenkonstellation. Also auch hier hat Herr Abrams alles richtig gemacht und man freut sich direkt darauf, die Geschichte um diese neuen Figuren erzählt zu bekommen. Größter Nachteil dieses Films ist also, dass man noch bis 2017 warten muss, um zu erfahren, wie es weitergeht. Hoffen wir, dass Rian Johnson die großen Fußstapfen eines J.J. Abrams ausfüllen wird. Bitte Johnson, Danke Abrams!
 
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Fazit
 
So eine Pressevorführung habe ich noch nicht erlebt: Es wurde lautstark gelacht, es gab Szenenapplaus und insgesamt herrschte eine fröhliche Stimmung!
 
Absolut richtig so, denn „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ sieht sich ausschließlich als Fortsetzung der Episoden 4-6 und man geht aus diesem fulminanten Feuerwerk der filmischen Erzählkunst einfach nur glücklich heraus! Wer noch kein Star Wars Fan ist, hat hier eine herrliche Möglichkeit!
 
 
 
 
 
 
 
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