Ant-Man: Interview mit Michael Douglas

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Ant-Man: Interview mit Michael Douglas


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MICHAEL DOUGLAS ÜBERZEUGT ALS HANK PYM IN MARVEL’S “ANT-MAN”!

 
Der preisgekrönte Schauspieler Michael Douglas hat in seiner über 40-jährigen Karriere in vielerlei Rollen brilliert, doch mit Marvel’s ANT-MAN wagt er sich als Comic-Ikone Hank Pym auf bislang unbekanntes Territorium. „Die Rolle und die Arbeitsweise sind definitiv etwas Neues für mich“, gesteht Douglas. „Ich kannte die Welt von Marvel bislang nicht und habe auch bisher kleine Erfahrungen mit Green Screen Aufnahmen, Special Effects oder der Geheimhaltung gemacht, die diese Marvel-Filme umgibt. Das ist eine ganz neue Erfahrung und ich habe sie sehr genossen!“
 
Douglas gibt zu, als Kind kein Comic-Fan gewesen zu sein. Doch nach seiner Zusage erhielt er jede Menge Hardcover-Comics von Marvel und lernte beim Lesen sowohl das Medium als auch einen seiner Meister schätzen. „Die Bücher waren eine wunderbare Hommage an Stan Lees Werk und ich bin zu einem echten Fan geworden“, schwärmt Douglas. „Seine Kunstfertigkeit ist immens. Seit einigen Jahren betreibe ich eine Facebook-Fanpage und konnte einen Eindruck von Stans Popularität gewinnen, als ich ein Selfie mit ihm am Set postete. Über 100.000 Leute haben das angeschaut! Die Bücher haben mir sehr geholfen, ein Gespür für Hank Pym und das unglaubliche Marvel-Erbe zu entwickeln.“
 
 
 
Douglas empfand die Comics als große Hilfe bei der Recherche über seine Figur. „Der Mensch Hank Pym nahm damit Gestalt an und konnte mir seinen Background und sein Dasein als Wissenschaftler vorstellen“, erzählt Douglas. „Er führte faszinierende Studien durch und entwickelte ein unglaubliches Serum, mit dem sich ein Mensch auf Ameisengröße schrumpfen kann und vice versa.“
 
„Zuallererst besitzt Hank Pym Sinn für Humor“, verrät Douglas. „Er nimmt alles nicht so ernst, stellt die Leute gerne auf die Probe und nimmt sie auf die Schippe. Offensichtlich ist er ein brillanter Wissenschaftler, doch er hat auch eine knallharte Kampfausbildung genossen. Aufgrund der Situation, in der er sich befindet, sucht er nach einer Person, die seine Aufgabe übernimmt. Also soll jemand den Ex-Knacki Scott Lang (Paul Rudd) vom Gefängnis abholen, damit er ihn zum Ant-Man ausbilden kann.”
 
Zu Beginn des Films sieht man Hank Pym als jungen Mann – eine Szene die „etwas unheimlich für mich und meine Familie sein wird“, wie Douglas vermutet und sogleich seinen Look beschreibt. „Ich hatte noch eine Perücke von einem Film, bei dem ich Ronald Reagan spiele. Das hat super für den Rückblick in die 1960er-1970er Jahre des Hank Pym funktioniert. Ich habe keine Ahnung, was Marvel zusätzlich mit diesen Aufnahmen anstellen wird, aber die können einfach alles. Sie werden mir auf jeden Fall einen Retro-Look verpassen.“
 
 
Auf welche Neuigkeiten und welche frischen Ideen darf sich das Publikum bei ANT-MAN einstellen? „Marvel-Fans haben eigentlich schon alles Denkbare gesehen”, vermutet Douglas. „Von fernen Planeten über Hochhaus-Dächer bis hin zu riesigen Raumschiffen. Diesmal unternehmen wir eine Reise ins Reich der Winzigkeit. Die Makro-Abteilung zeigt alles aus der Ameisenperspektive und das sieht fantastisch aus. So etwas hat man noch nicht gesehen! Und es wirkt unglaublich spannend, aufregend und witzig. Außerdem gibt es viele großartige Momente, insbesondere in Scott Langs Ausbildungsphase,“ freut sich Douglas.
 
Marvel’s ANT-MAN sorgt zudem für reichlich Lacher. „Die Story hat Humor und das mag ich immer gerne“, erzählt der Schauspieler. „Action und Komödie zusammenzubringen ist immer schwierig, aber wenn es funktioniert ist es toll. Unser Regisseur Peyton Reed ist darin Experte und für den Film die Idealbesetzung, ebenso Paul Rudd, der jede Menge Komödien-Erfahrung mitbrachte. Also haben wir einen wundervollen Humor, der dem dennoch die Glaubwürdigkeit und Dramatik der Story wahrt.“
 
Nach der Marvel-Erfahrung zählt sich Douglas definitiv zu den Fans: „Die Crews, der Ausstatter, der Art Director – sie sind alle Teil der großen Marvel-Familie. Also treffen sie sich immer wieder und freuen sich auf die gemeinsame Arbeit, genauso wie Schauspieler, die sich bei anderen Filmen wiederbegegnen. Man kann einfach einsteigen und die Fahrt genießen, ohne das mühsame Kennenlernen und aufeinander Einstimmen. Da ich auch viele Filme produziere – wenn auch nicht in dieser Größenordnung – freute ich mich umso mehr darüber, mich nicht mit den Schwierigkeiten der Produktion herumschlagen zu müssen, auch wenn Marvel es ganz einfach aussehen ließ.“
 
 
 
Douglas bemerkt, dass er sich auf den fertigen Film freue und auch seine Kinder ganz gespannt auf das Endprodukt sind. „Vor ANT-MAN hatte ich in den Augen meiner Kinder beruflich versagt“, lacht er. „Ihrer Meinung nach hatte ich noch nie einen Film gedreht. Was sind schon zwei Oscars? Jetzt aber bin ich cool – für meinen Sohn und sogar für dessen Freunde! Zum ersten Mal fragen mich meine Kinder ‚Dürfen wir mit zur Premiere kommen?‘ Und natürlich sind sie dabei!“
 
Zum Abschluss fasst die Schauspiellegende zusammen, was die Zuschauer bei ANT-MAN erwartet: „Wir wagen uns zwischen die Ritzen in eine noch nie zuvor gesehene Welt. Macht euch gefasst auf einen wilden Ritt mit viel Gekicher.“
 
Diese Rolle ist für Sie etwas Neues, oder?

Ich kannte die Welt von Marvel bislang nicht und habe auch bisher kleine Erfahrungen mit Green Screen Aufnahmen, Special Effects oder der Geheimhaltung gemacht die diese Marvel-Filme umgibt. Das ist eine ganz neue Erfahrung und ich habe sie sehr genossen!“
 
Warum wollten Sie dann überhaupt mitmachen?
 
Wer hätte solch ein Angebot ausgeschlagen? Ich freute mich über das Angebot und aus Karriere-Sicht ist es immer gut, bei einem Film mitzumachen, bei dem es vielleicht ein Sequel und eine gewisse anhaltende Popularität gibt.
 
Sie bekommen auch die Gelegenheit, sich selbst als jungen Mann darzustellen, oder?
 
Ich hatte noch eine Perücke von einem Film, bei dem ich Ronald Reagan spiele. Das hat super für den Rückblick in die 1960er-1970er Jahre des Hank Pym funktioniert. Ich habe keine Ahnung, was Marvel zusätzlich mit diesen Aufnahmen anstellen wird, aber die können einfach alles. Sie werden mir auf jeden Fall einen Retro-Look verpassen. Auch wenn das vielleicht etwas unheimlich für mich und meine Familie sein wird.
 
Waren Sie schon vor dem Projekt ein Comic-Fan?
 
Nein, als Kind war ich kein Comic-Fan. Ganz am Anfang, kurz nach meiner Zusage, schickte man mir jede Menge Hardcover-Comics von Marvel. Die Bücher waren eine wunderbare Hommage an Stan Lees Werk und ich bin zu einem echten Fan geworden. Seine Kunstfertigkeit ist immens. Seit einigen Jahren betreibe ich eine Facebook-Fanpage und konnte einen Eindruck von Stans Popularität gewinnen, als ich Selfie mit ihm am Set postete. Über 100.000 Leute haben das angeschaut! Die Bücher haben mir sehr geholfen, ein Gespür für Hank Pym und das unglaubliche Marvel-Erbe zu entwickeln.
 
Haben Sie die Bücher also tatsächlich zur Vorbereitung genutzt?
 
Ich habe sie intensiv genutzt und als sehr hilfreich empfunden. Der Mensch Hank Pym nahm damit Gestalt an und konnte mir seinen Background und sein Dasein als Wissenschaftler vorstellen. Er führte faszinierende Studien durch und entwickelte ein unglaubliches Serum, mit dem sich ein Mensch auf Ameisengröße schrumpfen kann und vice versa.
 
Was gefällt Ihnen besonders an der Rolle von Hank Pym?
 
Ich mochte Hank Pym, weil er immer so geheimnisvoll wirkt. Er war der Ant-Man, die Leute bedrängten ihn und waren neugierig und doch hat er sein Geheimnis bewahrt. Es war schön, diesen Subtext zu spielen.
 
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