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>> Oscars 2017: Sind Steven Spielberg und Co. zu alt für Hollywood?


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Steht in Hollywood gerade ein Generationenwechsel an? Das könnte man meinen, zumindest wenn man sich anschaut, welche Regisseure für einen Oscar nominiert sind - und welche nicht. Die altehrwürdigen Hollywood-Hoheiten Steven Spielberg (“BFG - Big Friendly Giant”), Martin Scorcese (“Silence”), Oliver Stone (“Snowden”), und Clint Eastwood (“Sully”) sind im Oscar-Rennen 2017 nämlich nicht dabei.
 
Der einzig seit langem etablierte Regisseur ist Mel Gibson (“Hacksaw Ridge”). Die anderen vier Nominierten sind Neulinge im Oscar-Land und noch relativ jung: Damien Chazelle, dessen Musical “La La Land” ohnehin als der Favorit gilt, ist gerade mal 32. Barry Jenkins, der “Moonlight” gemach hat, ist 37. Denis Villeneuve (“Arrival”) ist 49, und Kenneth Lonergan (“Manchester by the Sea”) ist 54.
 
Wem gehört die Zukunft?
 
Gehört diesen “neuen” Gesichter die Zukunft? Die Idee ist zumindest einen Gedanken wert, meint Brancheninsider “THR” und träumt von einer “American New Wave”. Eine neue amerikanische Welle? Auf den ersten Blick haben die “Neuen” nicht viel gemeinsam: Damien Chazelles “La La Land” ist eine Hommage an das alte Hollywood, während Barry Jenkins in “Moonlight” mit der gewohnten Erzählstruktur bricht und ein völlig neues Thema in den Mittelpunkt rückt. Sein Protagonist ist ein schwarzer Jugendlicher aus armen Verhältnissen, der mit seiner Sexualität kämpft. Denis Villeneuve wiederum widmet sich dem Sci-Fi, während Kenneth Lonergan eine zerrüttete Familie an der amerikanischen Ostküste beobachtet.
 
Ob aus diesen Künstlern mit der Zeit ein Kollektiv entsteht, oder ob sie geniale Einzeltäter bleiben, wird sich zeigen.
 
 
 
Autorin: Claudia Oberst
 
 
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