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***Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe***

fsog2 kritik
 
Autor: Max Wrede
 
Sinnlich, eindringlich und abgründig! Christian und Anastasia kehren nach fast zwei Jahren auf die große Leinwand zurück, um uns erneut Einblicke in ihr ausgefallenes Liebesleben zu gewähren. Kein Wunder, denn die Verfilmung des ersten Romans der Bestsellerreihe spielte allein in den USA mehr als das Doppelte seiner Produktionskosten ein. Die Hauptrollen werden dabei erneut von Dakota Johnson und Jamie Dornan verkörpert.
 
Anastasia möchte allerdings Christian zu Beginn des Films erst einmal vergessen und stürzt sich deshalb in einen neuen Job. Doch Christian versucht alles, um sie wieder zurück zu erobern. Was ihm auch mühelos gelingt. Denn Anastasia scheint ihm komplett verfallen zu sein und willigt schon beim ersten Wiedersehen ein, ihm eine zweite Chance zu gewähren. Jedoch unter der Bedingung, dass er es wirklich ernst meint und diesmal auf Regeln und Bestrafungen verzichtet.
 
Christian hält sich zunächst auch daran und möchte es langsam angehen lassen. Anastasia verführt ihn aber schon bald und so knüpft der Film recht schnell an die Ereignisse des ersten Teils an, die ihn zu einem Kassenschlager haben werden lassen.
 
 
Erotische Seifenblase
 
Dakota Johnson spielt Anastasia dabei gewohnt lasziv, naturgeil und mit einem gewissen Hang zur Naivität. Aber ohne die Figur dumm wirken zu lassen. Denn man soll ihr schließlich auch während der 120 Minuten eine steile berufliche Karriere abnehmen. Lediglich ihre Gefühlsausbrüche nimmt man ihr auch diesmal nicht wirklich ab.
 
Und Jamie Dornan verkörpert erneut glaubhaft den erst 27 Jährigen Milliardär Christian Grey. Einem Mann, der sich alles leisten kann, in dem allerdings dunkle Abgründe schlummern. Und mit einem perfekten Körper, den er während des Films zur Freude seiner weiblichen Fans mehr als genug zur Schau stellen darf.
 
Die Handlung an sich und die beiden Hauptdarsteller agieren dabei in einer überdimensionalen Seifenblase. In einer Welt, in der Geld keine Rolle spielt und man sich komplett auf sein Gefühlsleben konzentrieren kann. Ohne wirkliche Probleme und mit platten Dialogen.
 
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Farbloser Sex
 
Und an dieser Stelle kommen wir dann auch schon zu dem, was „Fifty Shades of Grey“ an den Kinokassen zum Erfolg hat werden lassen: Den Sexszenen. Diese gibt es zwar reichlich im Film, dennoch gilt hier das Motto: „Es wird heißer gekocht, als gegessen wird.“
 
Denn weil es wahrscheinlich eine amerikanische Produktion ist, werden diese zwar im Ansatz gezeigt, finden jedoch meist nur sehr kurz und im Dunkeln statt. Auch ist dabei nicht wirklich viel zu sehen und das Thema Bondage SM wurde diesmal sogar fast komplett außen vor gelassen.
 
Der Sex zwischen den Beiden ist zwar stürmisch und wartet mit einigen dialogtechnischen Highlights auf, aber ohne dass besondere Praktiken in den Vordergrund gerückt werden. Lediglich drei sexuelle Hilfsmittel werden dabei am Rande vorgestellt. Und auch nur, weil Anastasias Neugierde keine Grenzen zu haben scheint. Was damit allerdings alles möglich ist, bleibt der Fantasie der Zuschauer überlassen.
 
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Seichte Story ohne Tiefgang
 
Im Grunde geht es während der gesamten knapp 120 Minuten nur darum, dass Anastasia und Christian zueinander finden. Wirkliche Aufreger in Form von Actionszenen oder Handlungswendungen passieren nicht. Lediglich drei Antagonisten machen Anastasia und Christian dabei das Leben im Ansatz schwer. Das wäre zum einen Elaine, die Christians abgründige Neigungen initiiert hat, Ana, der Christian einen „Korb“ gegeben hat und die deshalb auf Anastasia eifersüchtig ist und Anastasias Boss, der sie ebenfalls gerne verführen und dominieren möchte.
 
Alle drei dürfen jedoch nur kurz intervenieren. Denn da Christian Grey neben viel Geld auch alle Macht der Welt besitzt, lässt er die Störenfriede relativ schnell verschwinden, bevor sie wirklich Schaden anrichten können. Was er mit ihnen angestellt hat, erfährt der Zuschauer nicht.
 
Als Elaine ist im Übrigen, wenn auch wie erwähnt nur kurz, keine geringere als 9 ½ Wochen – Darstellerin Kim Basinger zusehen. Ihr hat man in der deutschen Fassung aber zumindest die gewohnte Synchronstimme verpasst.
 
Fazit
 
„Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ ist eine durchaus gelungene Fortsetzung zum Überraschungshit aus dem Jahr 2015, die trotz der Defizite durchaus einen Kinobesuch wert ist und garantiert für Unterhaltung und "Aha" - Effekte sorgen wird.
 
Allerdings sollte man nicht zu hohe Erwartungen an den Film stellen und mit seichter Unterhaltung ohne Tiefgang und ohne Aufreger etwas anfangen können.
 
 
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